Wo bleibt der Regen?
Greifenseeschiffe kämpfen mit Trockenheit
Der Greifensee braucht dringend Regen.
Während sich viele von uns über das schöne, anhaltende Sommerwetter freuen, sinken die Wasserpegel in Schweizer Seen. Der Wasserstand des Greifensees ist momentan so niedrig, dass nicht mehr alle Schiffsstege angefahren werden können.
Ein Meter Wasser zu wenig
"Uns fehlt ein Meter Wasser im See, der Pegel sinkt weiter", sagt Daniela Schneider von der Schifffahrts-Genossenschaft Greifensee gegenüber dem Blick. Die Greifenseeschiffe können daher am Steg in Mönchaltdorf nicht mehr anlegen.
Auch den Fischen macht der niedrige Wasserstand zu schaffen: Da momentan kaum frisches Wasser in den See fliesst leiden sie an Sauerstoffmangel und sterben.
Da hilft nur Regen
Sowohl der Winter, wie auch der diesjährige Sommer waren sehr trocken. Daher fliesst momentan mehr Wasser aus dem Greifensee hinaus, als hereingespült wird. Die Zuläufe des Sees seien kleine Bäche, die aus den Bergen kämen, erklärt Schneider. Aufgrund der Trockenheit führten diese Bäche momentan kaum Wasser.
Grossen Seen, wie dem Zürichsee, kann die Trockenheit momentan noch nichts anhaben. Damit sich der Greifensee wieder erholen kann braucht es flächendeckenden Regen.