Der König von Zürich

Die Schweiz ist seit 1848 ein progressives Land, beeinflusst durch Alfred Escher.

Damals wurde die Schweiz mit der Bundesverfassung zum progressivsten Land der Welt, quasi über Nacht vom von Bauern bewohnten Landstrich zum Industriestaat.

Er wirkte gleichzeitig an vielen Stellen mit, in der Politik, der Kreditanstalt (heute Credit Suisse), der Rentenanstalt (heute Swiss Life), der Rückversicherungsanstalt (heute Swiss Re), der Nordostbahn, im Schulrat, gab den Hauptbahnhof Zürich in Auftrag und an der Gründung der ETH und formulierte die Neutralitätspolitik.

Er fühlte sich Verantwortlich, denn er hatte auch die Macht. Damals herrschte noch keine direkte Demokratie. Aber auch diese löste er irgendwie aus, als er sich dem Gotthardprojekt annahm, welches wegen Kostenüberschreitung ein Opfer brauchte. Seine Gegner stürzen die Elite, die er anführte 1868 schliesslich und verlangten mehr Mitspracherecht vom Volk.

Der Gotthard war sein grössten Projekt und sein Untergang

Er wurde nicht mehr zum Durchstich eingeladen und die Einladung zur Eröffnung erreichte ihn zu spät. Da war er auch schon Todkrank, ausgebrannt von seinem pausenlosen, unermüdlichen Schaffen, welches nie eine widerrede geduldet hatte.

Alfred Escher, der auch "Prinzeps", "Zar von Zürich" oder "König Alfed I." genannt wurde:

 

 

Publiziert am 20.02.2019 / 16:59 von Mediabox Team